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Wie beschäftigt man einen Bretonen ?



Grundsätzlich ist der Épagneul Breton natürlich ein Jagdhund, den man selbstverständlich auch als solchen einsetzen kann.

Da unsere Hunde aus dem Tierschutz jedoch häufig keine schöne Vergangenheit hatten, sind sie manchmal für die Jagd nicht mehr geeignet. Aber, wir haben immer wieder Schützlinge, die ihrem “alten Job” gerne wieder hätten. Bei gegenseitiger Sympathie, vermitteln wir die zur Jagd geeigneten Hunde auch gerne wieder an Jäger oder Falkner.
Um dem Bewegungsdrang und der kopfmäßigen Auslastung dieser intelligenten und temperamentvollen Hunde Rechnung zu tragen, bieten sich reichliche Sportmöglichkeiten an.
Angefangen von ausgiebigen Spaziergängen, Wanderungen, Jogging- oder Fahrradtouren und Begleitung bei Ausritten über
die ganze Palette der Hundesportarten.
Hier einige Kurzbeschreibungen:

Flyball:

Besteht aus vier Hürden, welche in einer Reihe aufgestellt sind, und einer Flyballmaschine. Der Hund versucht beim Flyball möglichst schnell über die vier Hürden zur Flyballmaschine zu gelangen, den Auslösetaster zu betätigen, den Ball zu fangen und möglichst schnell mit dem Ball über die vier Hürden zurück ins Ziel zu kommen. Neben dem Einzelbewerb gibt es auch Parallelläufe im K.O.-System und Mannschaftsläufe (Staffel). Auf Grund der Schnelligkeit dieses Wettbewerbs ist diese Sportart ideal für Zuschauer.

Dogdance:

Dog Dance ist eine Sportart für Jedermann und Jederhund, egal ob groß – ob klein !
Dogdance ist eine in Deutschland noch relativ neue Sportart.
Der Hund lernt verschiedene Tricks wie z.B. eine Rolle machen, im Zick-Zack durch die Beine des Menschen laufen oder Rückwärts- und Seitwärtsgehen. Der Hund sollte eine möglichst korrekte Bei-Fuß-Arbeit zeigen. Wenn der Hund mehrere Tricks gelernt hat, kann man einige Tricks miteinander kombinieren. Nach und nach entsteht dann eine kleine Choreografie und das Ganze wird dann von Musik begleitet.

Dummyarbeit:

Beim Dummytraining werden Hunde im Gelände zum Apportieren ausgebildet, wobei statt der angeschossenen oder toten Jagdbeute eine Attrappe (Dummy) verwendet wird.
Ursprünglich wurde die Hunderasse Retriever für die Jagd auf Wasservögel und zum Apportieren nach dem Schuss gezüchtet. Um bei der Hundeausbildung auf totes oder gar lebendes Wild verzichten zu können, wird mit sogenannten Dummies gearbeitet. Diese bestehen meist aus Segeltuch- bzw. Canvasstoff-Säckchen, die mit Kunststoffgranulat oder Sägemehl gefüllt sind.
In der Zwischenzeit hat sich diese spezielle Art der Ausbildung zu einer eigenständigen Disziplin entwickelt, die zwar immer noch den Grundgedanken der Jagdausbildung verfolgt, aber von vielen aus rein sportlichen Gesichtspunkten betrieben wird. Durch wechselndes Gelände und unterschiedlichste Apportieraufgaben ist dies eine sehr anspruchsvolle, interessante und abwechslungsreiche Arbeit für den Hund, die ihn körperlich und geistig fordert. Das gute Zusammenspiel zwischen Hundeführer und Hund sind die Basis jeder erfolgreichen Dummyarbeit.

Mantrailing:

Die Nase ist der am besten entwickelte Sinn des Hundes. Der Mensch nutzt sie auch, um vermisste Personen zu finden. Beim Mantrailing orientiert sich der Hund, im Gegensatz zum “Fährtenhund” an der tatsächlichen Duftspur des Menschen, am Individualgeruch. Die tatsächliche Duftspur des Menschen driftet z. B. durch Windeinwirkung und Sonneneinstrahlung ab, verdünnt sich an einigen Stellen und verdichtet sich dafür eher an windgeschützten Stellen. Da beim Mantrailing die Duftmoleküle der Zielperson gesucht werden und nicht die Bodenverletzungen wie bei der Fährtenarbiet, kann unter Umständen eine Suche noch nach einigen Tagen, unter besten Gegebenheiten sogar nach Wochen erfolgen. Für das Mantrailing werden oft Jagdhunde eingesetzt, da diese durch ihre genetische Veranlagung gut geeignet sind. Mantrailing wird sowohl mit arbeitenden Gebrauchshunden betrieben, als auch als Sportart im Bereich des Hundesports.

Fährtentraining:

Bei der Fährtenarbeit im Hundesport wird von einem Fährtenleger eine Spur (Wiese, Acker,…), die Fährte, gelegt. Dabei legt er auf der Fährte Gegenstände (Kunststoff, Holz, Leder, 5/1/0,5 cm) ab, die der Hund bei der Ausarbeitung (dem Absuchen) entweder zu verweisen (passiv anzuzeigen) oder aufzunehmen hat. Der Hundeführer folgt dem Hund beim Fährten mit 10 Metern Abstand. Je nach Ausbildungsstand des Hundes wird die Fährte vom Hund eine bestimmte Zeit (20 min bis 3 h) nach der Fährtenlegung ausgearbeitet.

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