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Notfälle!

An dem Tag als ich aus Frankreich kam , war ich sehr ängstlich und panisch. Zuhause bei meiner Familie wollte ich zuerst einmal unter den Schrank kriechen, weil ich dachte mir passiert hier was ganz schlimmes. Aber als mir dann mein Hundekissen untergelegt wurde und ich in meiner Ecke alleine gelassen wurde habe ich dann auch nicht mehr versucht unter den Schrank zu kriechen. Weil ich einen ziemlich “unangenehmen” Geruch an mir hatte , wurde ich noch in der gleichen Nacht unter die Dusche gesteckt, was meiner Psyche aber nicht geschadet hat. Am Samstag morgen habe ich all meinen Mut zusammen genommen und mal was gefressen. Trinken tu’ ich am liebsten aus einer Spritze, an der ich nuckele wie ein Baby. Aus meinem Wassertöpfchen trinke ich nur sehr wenig. Leider war ich so gestresst, dass ich bis Sonntag Mittag mein Geschäft nicht erledigen konnte. Im Garten hab’ ich so eine Angst, dass ich mich entweder hinschmeiße und nicht mehr bewege oder ich laufe wieder direkt ins Haus. Am Anfang musste ich auch immer getragen werden. Wenn ich mit in den Garten sollte, habe ich mich hingelegt und nicht mehr gerührt. Auch im Haus habe ich mich nicht bewegt vor lauter Angst mir könnte was passieren. Meine Rute habe ich die erste Zeit immer eingeklemmt. Mittlerweile klemme ich sie nicht mehr ein, weil ich merke, dass mir nichts passiert. Aber zu einem Wedeln konnte ich mich noch nicht hinreißen lassen. Aber ich werde immer mutiger. Auf der Couch lege ich mich nicht mehr in die Ecke, sondern in die Mitte und als ich mal kurze Zeit alleine war habe ich das Haus mal untersucht. Heute habe ich meinen Bruder Tom wieder getroffen. Der ist viel mutiger als ich. Er läuft und untersucht die Umgebung. Das traue ich mich noch nicht. Aber was noch nicht ist,kann ja noch werden. Im Moment liege ich bei meinem Frauchen auf der Couch und suche auch ihre Nähe. Ich denke in den nächsten Tagen werde ich noch viel mutiger und laufe auch vielleicht mal mit in den Garten ohne getragen zu werden, denn schließlich wartet ja noch die große weite Welt auf mich.

Viele Grüße Marie

…und das ist sie heute:

Sie ist einer der größten Beweise, dass auch so ängstliche Hunde zu Menschen wieder Vertrauen fassen.

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