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Olà,
ich heiße Stellina und komme aus Spanien. Dort wurde ich mit meinen drei Welpen von Francesco gefunden. Es ging mir echt dreckig da. Aber, Francesco hat mich zu sich genommen und sich dann mit „Bretonen in Not“ in Verbindung gesetzt. Ich bin nämlich eine waschechte Bretonin.
Zugegeben, anfangs war ich ganz schön verwirrt. Ich war nämlich nicht lange bei meinem „Finder“, dann kam ich in ne seltsame Kiste und fuhr erst mal ewig im Auto durch die Gegend. Weil ich aber eh sehr viel schlafe, habe ich sooo viel davon gar nicht mitbekommen und die Fahrerin war ja auch sehr nett zu mir und meinen Kleinen. Ich war ja auch nicht ganz allein unterwegs. Die nette Frau hatte noch einen Bretonenmädchen dabei, aber beim Spielen in den Fahrpausen konnte ich richtig mit dem rumtoben. Und so kamen wir in Berga an.
Nach 2 Tagen, musste ich mich dann von meinem spanischen Freunden verabschieden und wurde dann zu Ulla und Hans in den Westerwald gebracht. Das liegt in Deutschland. Aber die Sprache habe ich ganz schnell verstanden. Bei dem Ehepaar waren noch zwei andere Bretonen, so dass ich wieder neue Freunde hatte. Aber meine Kinder!!!! Die haben vielleicht genervt. Die waren ja inzwischen schon recht groß. Größer als ich. Naja, bei dem Vater, eigentlich kein Wunder. Meine neue Gastfamilie hat das zum Glück schnell gemerkt und fand eine ruhige Pflegestelle – nur für mich. Bevor ich weiter nach Aachen fuhr, bekam ich noch Besuch von zwei Frauen aus Trier. Die hatten ne kleinen Hund dabei. Einen ganz quirligen Papillon. Die haben mich gestreichelt und mit mir gesprochen. Und dann waren sie auch schon wieder weg.
Paar Tage später hieß es dann also wieder: Ab ins Auto. Ehrlich, das ging mir ganz schön auf die Nerven und meine Kinder hab ich auch vermisst. Die neuen Leute haben sich viel mit mir beschäftigt. Sie waren sogar mit mir in der Hundeschule. Es fing so richtig an mir zu gefallen.
Aber dann stand schon wieder eine Autofahrt an. Nach Trier. Oh je. Ich war völlig durch den Wind. Viel zu schnell stand ich vor einer fremden Tür und drei Frauen schauten mich an. Im Hintergrund der Papillion, der bei mir zu Besuch war. Das hat mir große Angst gemacht. Als dann auch noch mein „Pflegevater“ wegging, hab ich echt geschlottert vor Angst. Und stellt euch mal vor: Ich musste sogar mit den Frauen und dem Hund raus gehen. Dabei wollte ich eines überhaupt nicht: Noch mal dort weg müssen!!!! Eine der Frauen, hat mich dann rausgetragen, was ja auch besser war. Ich musste ja mal Gassi. Und was soll ich euch sagen:
Seit gut fünf Wochen wohne ich in einer Frauen WG. Wir haben ein großes Haus und einen kleinen Garten. Gleich um die Ecke ist ein großer Park, mit Weiher und viele Wiesen drum herum. Vormittags bin ich zwar mit dem anderen Hund alleine, aber das macht mir nix. Wie schon erwähnt, ich schlafe recht viel.
Es scheint, als könne ich hier bleiben. Natürlich war nicht alles eitel Sonnenschein. Der Papillon, er ist übrigens eine SIE und heißt Petit, war manchmal echt zickig. Aber inzwischen sind wir gute Freundinnen. Und mir tut es auch gut, dass sie immer da ist. Sie traut sich alles und hat mir ganz viel gezeigt. Ich weiß inzwischen natürlich auch, welche der drei Frauen mein Extra-Frauchen ist. Bei der schlafe ich auch im Zimmer und wenn sie von der Arbeit kommt, freu ich mich ganz doll. Sie geht ja auch sehr viel mit mir spazieren, rennt mit mir durch den Wald, durch den Park und sie weiß genau, was sich am liebsten mache: sie läuft mit mir über große Wiesen mit Tausenden von Maulwurfhügeln zum Umgraben. Manchmal geht mein Jagdtrieb noch mit mir durch und es ärgert mich ein kleines Bisschen, dass diese doofe Leine nur 18 m lang ist.
Das Frauchen von Petit geht auch sehr oft mit uns spazieren. Ich mag die auch sehr gern.
Und manchmal, meistens sonntags, geht die dritte Frau die bei uns wohnt, auch mit. Dann wandern wir echt lange durch Wälder und so.
In die Schule gehe ich natürlich auch. Aber mal ganz ehrlich- dort ist es sehr langweilig. Ich kann das alles längst. Und zum Spielen ist ja da keiner. Die müssen das alles ja noch üben.
Die Freundin meines Frauchens meinte gestern: Draußen geht Stellina ja richtig ab, aber drin ist sie ne echte Schlaftablette!
Stellt euch das mal vor!! Dabei weiß ich doch ganz schlicht nur, wie man sich benimmt. Im Haus tobt man doch nicht rum!!
Gestern habe ich zum ersten Mal in Deutschland Schnee gesehen. „Meine“ Frauen haben sich darüber mehr aufgeregt als ich. Leider konnte ich im Schnee nicht so gut riechen.
Wie ihr jetzt wisst, geht es mir so richtig gut. Und ich weiss jetzt, dass ich immer bleiben darf.

Allen, die sich so lieb um mich gekümmert und mir dieses liebevolle Körbchen ermöglicht haben, danke ich mit meinen kleinen Hundeherz gaaanz doll.

STELLINA

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