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Satzung Bretonen in Not e.V.


Satzung der Bretonen-in-Not e.V.           

 

§ 1 Name, Sitz, Eintragung, Geschäftsjahr

(1) Der Verein trägt den Namen Bretonen-in-Not e.V.

(2) Er hat den Sitz in 56424 Moschheim, Wiesenstraße 9

(3) Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

(4) Geschäftsjahr und Rechnungslegung

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das erste Geschäftsjahr endet am 31. Dezember des Gründungsjahres. Der Vorstand hat bis zum 31. März jeden Jahres für das vergangene Geschäftsjahr den Jahresabschluss aufzustellen. Die Prüfung des Jahresabschlusses erfolgt durch den von der Mitgliederversammlung bestimmten Kassenprüfer.

 

§ 2 Vereinszweck

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.

 

(2) Zweck des Vereins ist die Rettung und Vermittlung von Hunden, vornehmlich, aber nicht ausschließlich der Rasse Épagneul Breton und deren Mixe aus Deutschland und europäischen Ländern.

 

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

Der Verein ist eine von ideellen Motiven getragene Vereinigung von Bürgern. Sein Zweck ist es, sich für die Rettung herrenloser Hunde vornehmlich, aber nicht ausschließlich der Rasse Epagneul Breton und deren Mixe, im In- und Ausland, insbesondere im europäischen Ausland, einzusetzen. Der Verein vertritt und fördert den Tierschutzgedanken durch Maßnahmen wie Aufklärung, Belehrung und gutes Beispiel. Er hat Verständnis für das Wesen der Tiere zu erwecken, ihr Wohlergehen zu fördern und jede Tiermisshandlung zu verhüten.

Der Verein ist auf internationaler Ebene tätig. Tierschutz darf durch staatliche Grenzen nicht beeinträchtigt oder behindert werden. Es wird daher angestrebt, diesen internationalen Anspruch auch bei der Besetzung der Vereinsgremien, bei den Kooperationen und bei grenzüberschreitenden Tierschutzprojekten zu beachten und umzusetzen. Dadurch soll auch ein Beitrag zur Verbesserung und Harmonisierung des Tierschutzes in und außerhalb von Europa geleistet werden.

An Kooperationen mit deutschen und außerdeutschen sowie internationalen Tierschutzgruppen, -vereinen, Tierheimen und Organisationen, die zur Förderung und Erfüllung der Vereinsaufgaben beitragen, ist der Verein ausdrücklich interessiert. Die Zusammenarbeit und der Erfahrungsaustausch mit anderen gleich gesinnten Gruppierungen werden angestrebt und zum Wohle der Tiere genutzt.

Bretonen-in-Not e.V. ist konfessionell, politisch und weltanschaulich neutral. Der Verein bezweckt die Gewährleistung von Schutzmaßnahmen für Hunde vornehmlich, aber nicht ausschließlich der Rasse Epagneul Breton und deren Mixe sowie, wenn nötig, Tiere aller Arten und Rassen sowie schnelle und unbürokratische Hilfe für in Not geratene Tiere.

Der Verein setzt sich für die artgemäße Form der Unterbringung der geretteten Tiere ein. Der Verein bezweckt weiterhin die Aufklärung und Unterstützung vornehmlich, aber nicht ausschließlich seiner Mitglieder in allen Fragen der Tierhaltung und -pflege, wie auch Erfahrungsaustausch.

Ziel des Vereins ist es, Tierhalter und Bevölkerung (weltweit) mit Hilfe von Veranstaltungen, Herausgabe und Verbreitung von Informationen in schriftlicher Form, Presse, Gesprächen und sonstigen Maßnahmen aufzuklären.

 

§ 3 Selbstlosigkeit

Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Alle Ämter werden ehrenamtlich ausgeübt. Barauslagen, Reisekosten und Spesen können jedoch im Einzelfall durch Beschluss des Vorstandes erstattet werden.

 

§ 4 Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche (und juristische) Person (mit offensichtlich gutem Leumund) werden, die seine Ziele unterstützt. Jugendliche unter 18 Jahren bedürfen der schriftlichen Erlaubnis der gesetzlichen Vertreter.

 

(2) Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern und  Ehrenmitgliedern.

 

(3) Ordentliche Mitglieder sind aktive Mitglieder, die regelmäßig an den Veranstaltungen des Vereins (Treffen, tierschützerische Maßnahmen etc.) aktiv teilnehmen.

 

(4) Ehrenmitglieder: Der Vereinsausschuss kann Personen, die sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht haben, zu Ehrenmitgliedern vorschlagen.

 

(5) Die Mitgliedschaft ist schriftlich beim Vorstand zu beantragen. Über den Antrag auf Aufnahme in den Verein entscheidet der Vorstand. Kommt es zu keiner einstimmigen Entscheidung, entscheidet der Vereinsausschuss über die Aufnahme endgültig.

 

(6) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, unbeschadet des Anspruchs des Vereins auf rückständige Beitragsforderungen. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Sacheinlagen oder Spenden ist ausgeschlossen.

 

(7) Der Austritt eines Mitgliedes ist nur zum Ende des Vereinsjahres möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 3 Monaten zum Ende des Vereinsjahres. (Verpflichtungen gegenüber dem Verein sind vor dem Austritt zu erfüllen.)

 

(8) Wenn ein Mitglied gegen die Ziele und Interessen des Vereins schwer verstoßen hat oder trotz Mahnung mit dem Beitrag für 12 Monate im Rückstand bleibt, so kann es durch den Vorstand mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden.

Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden.

Gegen den Ausschließungsbeschluss kann innerhalb einer Frist von 6 Wochen nach Mitteilung des Ausschlusses Berufung eingelegt werden, über den die nächste Mitgliederversammlung entscheidet.

 

(9) Rechte und Pflichten der Mitglieder

(a) Ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder haben das Stimmrecht in der

Mitgliederversammlung, sofern sie das 16. Lebensjahr vollendet haben.

 

(b) Alle Mitglieder haben das Recht, dem Vorstand, dem Vereinsausschuss und der Mitgliederversammlung Anträge zu unterbreiten. Sie sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

 

(c) Alle ordentlichen Mitglieder und Ehrenmitglieder sind, falls vom Vorstand berufen, berechtigt, Vor- und Nachkontrollen, sowie Vermittlungen nach Absprache mit dem Vorstand vorzunehmen.

Sie sind weiterhin berechtigt, Pflege-, Vorkontroll-, und Vermittlungsverträge im Namen und Auftrag des Vorstandes nach Absprache zu unterzeichnen.

 

(d) Die Mitglieder sind verpflichtet:

        I) die Ziele des Vereins nach besten Kräften zu fördern

        II) das Vereinseigentum schonend und fürsorglich zu behandeln

        III) den Beitrag rechtzeitig zu entrichten.

 

§5 Beiträge

Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe eines Beschlusses der Mitgliederversammlung. Ehrenmitglieder. Zur Festlegung der Beitragshöhe und -fälligkeit ist eine einfache Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden stimmberechtigten Vereinsmitglieder erforderlich.

Beiträge werden einmal jährlich fällig zum Ende des 1.Quartals.

Unabhängig vom Eintrittsdatum in Verein wird immer der volle Jahres-Mitgliedsbeitrag fällig.

 

 

 

§6 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

a) der Vorstand

b) die Mitgliederversammlung

 

§7 Der Vorstand

(1) Der Vorstand im Sinn des § 26 BGB besteht aus vier Personen, dem 1. und 2. Vorsitzenden sowie dem Schatzmeister und dem Geschäftsführer. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

Je ein Vorstandsmitglied ist vertretungsberechtigt.

Aufgaben und Zuständigkeiten des Vorstands

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht einem anderen Organ durch Satzung zugewiesen sind. Zu seinen Aufgaben zählen insbesondere die

– Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung

– Durchführung der Mitgliederversammlung

– Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung

– Erstellung von Haushaltsplan und Jahresbericht

– Beschlussfassung über Aufnahmeanträge

 

Besondere Aufgaben des Schatzmeisters

 

Der Schatzmeister ist der verantwortliche Leiter des Kassenwesens. Er verwaltet das gesamte Vermögen des Vereins. Er hat über Einnahmen und Ausgaben genau Buch zu führen und der Mitgliederversammlung eine Vermögensübersicht mit Einnahmen und Ausgabenrechnungen vorzulegen.

 

 

(2) Der Vorstand wird auf unbestimmte Zeit gewählt. Eine Neuwahl erfolgt nur dann, wenn ein Mitglied aus dem Vorstand ausscheidet oder zurücktritt oder die Mitgliederversammlung sich dafür ausspricht ein oder mehrere Mitglieder des Vorstandes auszutauschen.

Die Kassenprüfer werden für einen Zeitraum von 2 Jahren gewählt und sind von der unmittelbaren Wiederwahl ausgeschlossen.

 

 

(3) Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins. Er hat insbesondere folgende Aufgaben: Der Vorstand übt seine Tätigkeit ehrenamtlich aus. Der Vorstand kann für die Geschäfte der laufenden Verwaltung einen Geschäftsführer bestellen. Dieser ist berechtigt, an den Sitzungen des Vorstandes mit beratender Stimme teilzunehmen.

 

 

 

(4) Vorstandssitzungen finden nach Bedarf statt. Die Einladung zu Vorstandssitzungen erfolgt durch den Vorstand schriftlich unter Einhaltung einer Einladungsfrist von mindestens 14 Tagen. Vorstandssitzungen sind nur beschlussfähig bei Anwesenheit bzw. schriftlicher Vertretung des gesamten Vorstandes.

 

(5) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.

(6) Beschlüsse des Vorstands können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu diesem Verfahren schriftlich oder fernmündlich erklären. Schriftlich oder fernmündlich gefasste Vorstandsbeschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von dem gesamten Vorstand zu unterzeichnen.

 

§8 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist einmal jährlich einzuberufen.

(2) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder wenn die Einberufung von 25% der Vereinsmitglieder schriftlich und unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangt wird.

(3) Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich durch den Vorstand unter Wahrung einer Einladungsfrist von mindestens 4 Wochen bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung. Es gilt das Datum des Poststempels. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied des Vereins schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist.

 

(4) Die Mitgliederversammlung als das oberste Beschlussfassende Vereinsorgan ist grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern bestimmte Aufgaben gemäß dieser Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan übertragen wurden.

Ihr sind insbesondere die Jahresrechnung und der Jahresbericht zur Beschlussfassung über die Genehmigung und die Entlastung des Vorstandes schriftlich vorzulegen. Sie bestellt zwei Rechnungsprüfer, die weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen Gremium angehören und auch nicht Angestellte des Vereins sein dürfen, um die Buchführung einschließlich Jahresabschluss zu prüfen und über das Ergebnis vor der Mitgliederversammlung zu berichten.

 

Die Mitgliederversammlung entscheidet z. B. auch über

a) Gebührenbefreiungen,

b) Aufgaben des Vereins,

c) An- und Verkauf sowie Belastung von Grundbesitz,

d) Beteiligung an Gesellschaften,

e) Aufnahme von Darlehen ab EUR 1.000,– (in Worten Tausend)

f) Genehmigung aller Geschäftsordnungen für den Vereinsbereich,

g) Mitgliedsbeiträge,

h) Satzungsänderungen,

i) Auflösung des Vereins.

 

(5) Jede satzungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung wird als beschlussfähig anerkannt ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder. Das Stimmrecht kann persönlich oder über eine schriftliche Vertretung ausgeübt werden. Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an der Mitgliederversammlung als Gäste teilnehmen.

(6) Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht. Es wird durch Handzeichen abgestimmt. Auf Antrag ist geheim abzustimmen. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

Das Protokoll ist jedem Mitglied entweder schriftlich oder elektronisch zugänglich zu machen.

 

§9 Satzungsänderung

(1) Für Satzungsänderungen ist eine 2/3 Mehrheit der erschienenen Vereinsmitglieder erforderlich. Über Satzungsänderungen kann in der Mitgliederversammlung abgestimmt werden ,wenn auf diesen Tagesordnungspunkt bereits in der Einladung zur Mitgliederversammlung hingewiesen wurde, sowohl der bisherige als auch der vorgesehene Satzungstext beigefügt worden war .

 

(2) Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern alsbald schriftlich mitgeteilt werden.

 

§10 Beurkundung von Beschlüssen

Die in Vorstandssitzungen und in Mitgliederversammlungen erfassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom Versammlungsleiter und Protokollführer zu unterzeichnen.

 

§ 11 Ergänzungswahl

Mitglieder des Vorstandes und die Kassenprüfer, die während der Wahlperiode ausscheiden, sind zu ersetzen. Von der nächsten Mitgliederversammlung wird für den Rest der Wahlperiode ein Nachfolger gewählt.

 

§12 Auflösung des Vereins und Vermögensbindung

(1) Für den Beschluss, den Verein aufzulösen, ist eine 3/4-Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder erforderlich. Der Beschluss kann nur nach rechtzeitiger Ankündigung in der Einladung zur Mitgliederversammlung gefasst werden.

(2) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an:

 

Tierschutzinitiative Berga e.V.

Geschäftsstelle /Postanschrift  Rheinstr. 7 b  65366 Giesenheim

(Amtsgericht Potsdam VR 7845 )

 

 

§13 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen der Satzung unwirksam sein oder ihre Wirkung verfehlen, so wird dadurch die Wirksamkeit der Bestimmungen nicht  berührt. Die unwirksame Regelung ist durch eine Bestimmung zu ersetzen, die dem Vereinszweck entspricht .Entsprechendes gilt auch für den Fall ,dass sich bei der Anwendung der Satzung Lücken in der satzungsmäßigen Regelung ergeben.

 

 

Satzung wurde am 09.03.2013 in der Jahreshauptversammlung

geändert und dem Vereinsregister am 30.04.2013 vorgelegt und genehmigt

 

 

Moschheim  den 14.05.2013


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